Warten auf Dragon Age…

Das letzte Computerspiel das ich gekauft habe war Left 4 Dead. Das ist jetzt gut 5 Jahre her. Vielleicht erinnert sich noch einer daran… Das war dieses tolle Zombie-Survival-Game, dass vor allem mit uneingespielten Spielern Spaß machte, die grundsätzlich allein nach vorne stürmten und dann weinerlich nach Hilfe riefen, wenn sie die Witch erwischte…Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach fünf Jahren Game-Abstinenz habe ich mir vor wenigen Stunden Dragon Age: Origins in der Ultimate Edition gekauft. Ich denke das waren gut angelegte 9,95€. Meine beiden Podcaster haben da sicher nur eine erhobene Augenbraue übrig: “Dragon Age? Hab ich mal vor 4 Jahren durchgespielt…” Aber nun kann ich es ohne Druck genießen und mit allen Patches und DLCs das Reich Ferelden vor der Dunklen Brut retten… Da ich noch 10 Stunden bis zum fertigen Download habe (…), nutze ich die Zeit sinnvoll und schreibe warum ich gerade Dragon Age gewählt habe.

Die erste Stunde

Biowares Verdienste reichen weit zurück. Mit Baldurs Gate habe ich die Vergessenen Reichen entdeckt. Mit Icewind Dale den Hohen Norden zu schätzen gelernt und mit Baldurs Gate 2 spielte ich wahrscheinlich eines der besten Rollenspiel überhaupt. Dragon Age: Origins tritt das Erbe dieser Verdienste an. Ein klassisches Rollenspiel, in einer interessanten Welt, zu der es inzwischen auch ein Pen&Paper Rollenspiel gibt. Gäbe es dieses Rollenspiel nicht, würde ich jetzt vielleicht nicht 9 Stunden (…) auf die Fertigstellung des Downloads warten. Denn egal wie gut ein Computerspiel heutzutage ist (und es gibt verdammt gute), sie können für mich keine Runde Pen&Paper ersetzen.
Vor einiger Zeit gab es eine Tabletop-Episode zum Thema Dragon Age, die auf unterhaltsame Art und Weise das Hobby Rollenspiel näher bringt. Ich verlinke sie hier, aber sicherlich haben viele die Episode schon gesehen. Erst mit dieser Episode habe ich das Spiel überhaupt wahrgenommen. Die Welt von Dragon Age kannte ich bislang nur aus Beschreibungen und einer kurzen Spielrunde des PC-Spiels bei Mathias. Die Welt sah nett aus. Es war düster, schmutzig, manchmal ungewöhnlich und erinnert an Sapkowskis Hexer-Saga (ein anderes PS-Spiel das ich auch noch nicht gespielt habe). Die Templer waren natürlich sofort interessant und außerdem gab es Drachen. Alles in allem also nicht allzu schlecht. Aber da ich das Spiel nicht spielen wollte um die Welt zu entdecken, war es klüger Mathias den Spielleiter in einer P&P Runde machen zu lassen. Er kaufte Set 1 und später Set 2.

DAO3Die zweite Stunde

Das Dragon Age System ist denkbar simpel. Man würfelt mit 3W6 und addiert seine Fertigkeit hinzu und versucht einen Schwierigkeitsgrad zu knacken. Eine Standardprobe liegt bei Schwierigkeit 11. Es gibt nur drei Klassen (Kämpfer, Magier und Schurke), aber genug Talente und Hintergründe um auch zwei oder mehr Kämpfer innerhalb einer Runde zu verkraften. Was in der ersten Box allerdings enttäuschend ist, sind die Hintergrundinformationen. Es wird zwar erwähnt, dass niemand das Spiel gespielt haben muss, aber ich komme mir als völliger Neuling in Ferelden doch verloren vor. Neben dem Spieler- und Spielleiterbuch wäre eine Weltenbeschreibung nützlich gewesen. Ich erwarte keinen Almanach Fereldens, aber wenn größere Städte und Regionen wenigstens kurz vorgestellt werden würden, wäre dem Neuling sehr geholfen.
Interessant am Spielsystem ist der sogenannte Dragon Die. Ein Würfel der immer dann wichtig wird, wenn im Kampf ein Pasch gewürfelt wird. Die Augenzahl erlaubt dann besondere Aktionen im Kampf wie Beispielsweise mehr Schaden. Man wählt diese Stunts aus einer Tabelle aus und kann je nach Punktekonto beliebige Stunts zusammenstellen. Da ich es noch nicht gespielt habe, weiß ich nicht inwiefern nach mehreren Spielrunden eine gewisse Ernüchterung eintritt, wenn aus den wenigen Stunts immer dieselben gewählt werden. Ein Praxistest wird das zeigen.

DAO2Die dritte Stunde

Nachdem bei mir in den Dezembertagen wieder ein gewisses Interesse an Fantasy entstanden ist, schaute ich mir einige Systeme an. Dungeon World war äußerst interessant, führt aber zu einem Umdenken beim spielen. 13th Age klang außerordentlich spannend, war mir aber doch zu crunchig. D&D Next ist noch weit weg. Dragon Age war noch ungetestet… Aber es klang gut. Es war einfach und 3/4 der Spieler kannten die Hintergrundwelt. Ich war der einzige, der etwas aufzuholen hatte und da ich nicht gerne in Welten spiele die ich nicht kenne und ich gerne recherchiere, sammelte ich mir alles mögliche an Material zusammen. Ich wollte Ferelden entdecken, ohne das Spiel zu spielen. Am liebsten wollte ich etwas lesen… Einen Roman vielleicht…

DAO4Die vierte Stunde

Romane zu Rollenspiele sind so eine Sache. Es gibt ausgezeichnete (Bestien in Samt und Seide beispielsweise) und es gibt… weniger gute. Ich glaube alle Drizzt-Romane könnte ich heute nicht mehr so genießen wie früher. Einige bestimmt, aber nicht alle. Romane zu Computerspielen sind noch etwas schwieriger… Meine Skepsis war also hoch als ich mir, nach etwas Mutmachen im Tanelorn, Der Gestohlene Thron von David Gaider gebraucht kaufte. Lange lese ich noch nicht, aber die Übersetzung erinnert mich etwas an Game of Thrones. Manches wird übersetzt, anderes nicht. Die Wilds wären eigentlich auch mit Wildnis leicht zu übersetzen. Aber bislang fühle ich mich nicht schlecht unterhalten. Ich habe schon schlimmeres (mit Elminster) gelesen… Aber ich lese langsam und ein Roman ist kein Hintergrundbuch. Man erfährt nur nach und nach etwas über die Welt und oftmals aus der Sicht der Protagonisten. Ich brauche etwas mehr Informationen. Und da kam mir das Buch in Mathias Bücherregal gerade recht.

DAO5Die fünfte Stunde

Gefunden hat The World of Thedas Stefan von den Söhnen Sigmars. Dieses Buch ist tatsächlich ein schönes Hintergrundbuch für alle Dragon Age interessierten. Es ist vollfabrig, hat Informationen über die verschiedenen Reiche, die Relgion, die Magie ud die Geschichte der Welt. Es gibt hübsche Bilder und Zeichnungen zu bestaunen. Manche Texte sind nützlich, andere reißen ein Thema nur an. Es ist gut, aber ein richtiges Kampagnensetting ist es nicht. Es schließt Lücken, lässt aber manche dringende Frage unbeantwortet.

DAO6Die Stunden vergehen…

Trotz all der Bücher und einiger Webseiten, hatte ich das Gefühl Dragon Age: Origins nur spielerisch am besten zu entdecken. So starre ich also nun auf den Downloadbalken und warte…
Ähnlich warten wohl viele Fans auch auf den dritten Teil des Computerspiels und auch auf das fehlende Set 3 aus dem Hause Green Ronin. Bedauerlich finde ich, dass Dragon Age darüber hinaus nur wenig unterstützt wird. Die Produkte lassen sich an einer Hand abzählen. Wie schön wäre eine kleine Kampagne oder ein Quellen- & Abenteuerbuch zu den Reichen Thedas. Sicherlich würden sich die Fans freuen und man kann nur hoffen, dass zum Erscheinen von Dragon Age: Inquisition die ausverkauften P&P Sets wieder verfügbar sind. Denn ich könnte mir vorstellen, dass man mit Dragon Age einige Interessierte zum Rollenspiel bringen könnte.

Beim aufräumen gefunden – Erster Teil

Ich werfe keine Rollenspielnotizen weg. Ich bekenne mich schuldig: Ich bin Rollenspielmessie. Ich habe immer noch meinen ersten DSA Charakter der das Soloabenteuer in der Dämonenbrache überstanden hat. Ich habe auch noch Aufzeichnungen und Notizen meiner ersten D&D Kampagne. Einen klapprigen Cthulhu Professor mit zwei Doktortiteln gibt es auch noch. Dann natürlich meinen ersten Paladin. Meinen zweiten Paladin. Notizen über ein Reiseabenteuer, das vor Erreichen des Ziels abgebrochen wurde und noch viele Sachen mehr. Aber manchmal bin ich doch überrascht was sich in den Abgründen der Schubladen und in einigen Sammelordnern befindet. Beim Aufräumen habe ich ein paar Dinge gefunden und vielleicht gibt es ja noch andere Blogger da draußen, die ebenfalls lang vergessenen Rollenspielkram beim Aufräumen entdecken und ihn vorstellen möchten. Im Grunde passt das auch zu unserer letzten Podcast Episode. Die Fundstücke zeigen warum ich gerne Spielleite. Ich male gern Karten, ich plane gerne Kampagnen und schreibe Kampagnen gerne auf ;-)

 DSA 1995

Als ich den aventurischen Boten bestellte hing ich jeden Tag am Briefkasten. Es war mein erstes Abo von irgendwas überhaupt. Doch die Nachrichten aus Aventurien ließen auf sich warten. Lange warten. Wochen vergingen… bis dann ein großer, brauner Briefumschlag auf dem Küchentisch lag. Darin war eine Ausgabe des aventurischen Boten und Nachrichten aus der Redaktion:

DSA1995Und was für Produkte da angekündigt wurden! Rauhes Land im Hohen Norden – Der Titel hat mich schon umgehauen und dank des Heftes wusste ich ja, dass ich nicht lange auf die Regionalbeschreibung warten muss. Gut das Cover war noch nicht da, aber Herbst 1995, das war zum greifen nahe… Wenn ich sie zu Weihnachten hätte, könnte ich bei Schneegestöber am Fenster über das Bornland lesen und Abenteuer planen… Im März 1998 erschien die Box und mein DSA Interesse war schon lange geschmolzen wie der Schnee des Jahres 1995.

DSA1995 - 2Blättern wir etwas weiter und blicken wir auf ein Kuriosum aus der Zeit ohne Internet:

DSA1995 - 3Man kann ja über DSA unken und mit allem möglichen nicht einverstanden sein, aber das war Service! Es gab auch Regionalmeister die noch per Brief Regelfragen beantworteten. Ich hab nie mit denen Kontakt aufgenommen und diese Nummer hab ich auch nie gewählt, aber ich hätte es tun können. Ich frage mich wie oft da angerufen wurde und was die Leute gefragt haben… Wobei letzteres ja im Aventurien Lexikon kurz angerissen wurde.

Vorletzte Seite und ein Ding der Unmöglichkeit bzw. eine Beschäftigung für laaaaange Winterabende:

DSA1995 - 4Ich hab es nie gelöst. Die Buchstaben stammen von einem Schulfreund, der sowas gerne machte. Muss eine Heidenarbeit gewesen sein!

Die vergessenen Karten und Kampagnen der Vergessenen Reiche

Kommen wir zu was anderem. Die D&D Zeit kam weit nach DSA, aber war umso einschlagender. Mit den Vergessenen Reichen hatte ich das ideale Fantasy-Setting gefunden. Die Kampagnen schrieben sich wie von selbst und die Karten zeichneten sich wie von selbst:

MirabarDas ist Mirabar – die Waffenschmiede Faerûns. Beschrieben wird die Stadt als wehrfähige Festung mit verschiedenen Verteidigungsringen und einem nobeln, parkähnlichen Viertel in der Stadtmitte. Ich habe überall nach einer Stadtkarte gesucht, habe jedes Supplement durchgeblättert, aber nie eine Karte gefunden. Also zeichnete ich selber eine. Da wir nur zwei Spielabende in Mirabar blieben und zum großen Finale nie zurückkehrten, hat sich die Arbeit irgendwie nicht gelohnt… Aber zumindest hab ich gute Erinnerungen an die zwei Spielabende.

In dieser Zeit hab ich magische Gegenstände auch immer mit einer kleinen Erklärung oder Hintergrundgeschichte versehen, weil wir einen Barden in der Gruppe hatten. Hier ein Beispiel für einen Drachentöter:

WaffeDie Kampagne führte rasch in den Grat der Welt. Das höchste Gebirge im Norden Faerûns. Zahlreiche alten Zwergenfestungen und Riesenzitadellen gab es hier zu entdecken. Die Spielercharaktere konnten in den Archiven Mirabars eine alte Karte aufspüren, die einige der Festungen eingezeichnet hatte:

Grat der Welt - 1Leider waren im Laufe der Zeit die Namen der Festungen in Vergessenheit geraten. Die Spielercharaktere waren aber auf der Suche nach einer bestimmten Festung und so fanden sie im Laufe des Spiels Hinweise auf weitere Festungen und man konnte die Namen erfahren:

Grat der Welt - 2Sicher in einer Klarsichthülle konnte ich so die Namensschilder aufkleben, wann immer etwas neues entdeckt wurde.

Es gab aber auch andere Orte im Grat der Welt, die interessant waren. Einem toten Goblin konnte man diese Karte abnehmen:

Grat der Welt - 3Der Götze musste etwas zu bedeuten haben. Wir haben es nie erfahren, da auch hier das Interesse an D&D erlosch und von Cthulhu überschattet wurde. Das schöne ist aber, dass ich diese Karten immer noch verwenden kann. Die Göztenkarte ist so generisch, dass sie in jedem Fantasy-Gebirge eingesetzt werden kann. Es gab aber auch Minenabschnitte die erforscht werden mussten. Eine dieser Minen wurde von einer Bestie heimgesucht und da diese Mine unter dem Schutz Mirabars stand (und die Abenteurer im Auftrag der Stadt unterwegs waren) wagten sich die Spielercharaktere hinab in die Tiefen:

MinenAber nun kommen wir zu meinem persönlichen Highlight. Ich habe gerne Kampagnen gebaut und ich habe auch gerne mit einem meiner Spieler Kampagnenideen entwickelt, bei denen man abwechselnd leitet. Eine dieser Kampagnen hieß Die Chroniken der Nacht und war von epischem Umfang. Dank des genialen Cloak & Daggers bzw. Lords of Darkness (ein Buch über Organisationen in den Realms) entwickelten wir ein Verwirrspiel das so geschickt ausgearbeitet war, dass ich einen umfangreichen Notizzettel anfertigen musste. Es war großartig, abenteuerlich, für Spieler wie Spielleiter völlig undurchschaubar – kurzum völlig bescheuert!

WesttorIch habe heute keine Ahnung was das bedeutet. Es war so genial das man es wohl nicht zu Papier bringen konnte, aber es ergab alles Sinn… Irgendwann einmal… Die Nachtmasken von Westtor (Vampire) und die Feuermesser aus Cormyr (Auftragsmörder) führten wohl Krieg gegeneinander, weil die Feuermesser von Westtoragenten unterwandert waren. Es gab dann noch Rote Magier aus Tay, einen korrputen Stadtfürsten aus Marsember und arroganten Adlige in Cormyr… Was ein Durcheinander! Und am Ende stand ein Kampf gegen die Vampire. Wir haben es übrigens nie gespielt, aber ich habe eine Sammelmappe mit Material, inklusive eine Auflistung der Westtor Herrscherdynastien. Hab ich erwähnt das ich gerne recherchiere? :-D

Literarisches Special – Bestien in Samt und Seide von Jack Yeovil

Auch in unserem zweiten Literarischen Special (wieder gemeinsam mit Stefan von den Söhnen Sigmars) bleiben wir in der Welt von Warhammer und nehmen uns Bestien in Samt und Seide von Jack Yeovil bzw. Kim Newman vor. Vielleicht einer der besten Warhammer, ja einer der besten Romane zu einem Rollenspiel überhaupt! In Altdorf geht eine Bestie um. Der Herbstnebel verschleiert ihre Taten. Dirnen werden ermordet und die Stadtwache ist machtlos. Als dann die Hinweise auf den Hof des Imperators deuten, droht Altdorf im Chaos zu versinken!

Erwähnte Bücher

  • Jack Yeovil – Bestien in Samt und Seide
  • Florian Illies – 1913
  • Joe Hill – Teufelszeug
  • Joe Hill – Blind
  • Joe Hill – Black Box (bislang das beste Buch, wenn man Kurzgeschichten mag)
  • John Jakes – Schiff der Seelen aus der Reihe Brak der Barbar und seine Abenteuer
  • Mike Mignola & Christopher Golden – Joe Golem und die versunkene Stadt
  • Mike Mignola & Christopher Golden – Baltimore
  • David Pringle – Das Gelächter dunkler Götter
  • Alan Moore – From Hell

Episode 89 – Warum wir Spielleiten

Unsere Vorweihnachtliche Folge kommt nun kurz vor dem Jahreswechsel: Beim Knistern im Kamin plaudern wir darüber, was wir eigentlich beim Spielleiten mögen und wieso wir die Rolle des Spielleiters im Rollenspiel übernehmen. Übernimmt ihr eher die Rolle des Spielleiters oder seid ihr eher als Spieler dabei? Was mögt ihr am Spielleiten?

Unabhängig davon wünschen wir einen guten Jahreswechsel und für 2014 natürlich alles Gute! :)

1W10 Weihnachtliche Gefahren

Weihnachten ist das Fest der Freude und Familie, doch wir wissen alle, dass hinter der fröhlichen Fassade oftmals die größten Gefahren lauern. Um herauszufinden was dein Weihnachtsfest zerstört, würfle mit 1W10. Geeignet für alle Settings in denen Weihnachten oder ähnlich besinnliches gefeiert wird.

1 – Der Geist eines lange verstorbenen Freundes erscheint und kündigt dir an, dass du ein schlechtes und falsches Leben führst!

2 – Ein lange verschollener Verwandter taucht just an diesem Festtag auf und verlangt vom Familienherrn Geld für all die Zeit der Entbehrungen. Der Familienherr weigert sich und kurz darauf wird er ermordet aufgefunden, vom Verschollenen fehlt jede Spur.

3 – Ein Schneesturm schließt das Haus und die Feierenden ein. Manche der Gäste behaupten dies sei die Rache des Schneegottes, da ihm kein ausreichendes Opfer gebracht wurde. Schnell sammelt sich die Hälfte der Gäste um die charismatische Tarina, die einen der Gäste opfern will, um den Gott milde zu stimmen.

4 – Ein verschenktes Buch entpuppt sich als grausames Artefakt! Es öffnet ein Portal und zieht seinen Leser in den Schlund der Hölle. Teufel kriechen aus dem Buch hervor und fallen über die Gäste her. Wird jemand durch das Portal gehen um den Leser zu retten?

5 – Der geschmückte Baum entpuppt sich als Heilige Tanne eines Druidenhains. Noch während die Feierlichkeiten laufen, greifen die Druiden und ihre Tiergefährten an. Streifen zunächst nur Wölfe um das Haus herum, hört man bald schon das Gebrüll eines Schwarzbären und dann die gewaltigen Schritte eines Baumhirten.

6 – Die Festung von König Harold ist ungeschmückt. Seit Jahren zelebriert der Monarch keine Festlichkeiten mehr. Seine Trauer um seine drei toten Söhne, hat das Land der Verwüstung preisgegeben. Doch in diesem Jahr lädt der König ein und er hat einen Plan: Durch die rituelle Ermordung seiner Gäste, will er genug Lebenskraft sammeln um seine Söhne von den Toten auferstehen zu lassen!

7 – Ein Meteorit stürzt unweit des Hauses herab. Das Gestein ist weich und warm. Darin schimmert eine fremdartige Farbe. Von fern machen sich bereits drei Monarchen auf um diesen Meteor für sich zu beanspruchen. Sie wollen den Stein gegen Gold, Weihrauch oder Myrrhe eintauschen und anschließend für ihre finsteren Zwecke benutzen.

8 – Seit 5 Jahren sitzen die zwei Erben des Königs erstmals wieder gemeinsam am Tisch. Während der Jüngere das ärmlich Südland als Erbe erhalten soll, regiert der Ältere, nach dem Tod des Vaters, über das reiche Nordland. Noch bei Tisch suchen jeder nach Unterstützer in einem baldigen Krieg.

9 – Die liebreizende Prinzessin Helenia erhält einen wunderschönen Umhang von einem Unbekannten. Doch der Umhang ist verflucht! Ihre Schönheit schwindet dahin. Man sagt das nur die Eisrose der Frostkönigin diesen Fluch brechen kann. Doch die Eiskönigin ist auf den Besuch der Helden vorbereitet. Sie war es, die den Umhang schickte und braucht die Helden als Vorwand um einen Krieg über das Land zu tragen.

10 – Die Sterne stehen richtig. Die Großen Alten erheben sich. Chaos und Verfall überall. Von fern hört man bereits ein böses ho… ho… ho… im kalten Nachtwind klingen.

Rezi 15 – Robinson Crusoe – Abenteuer auf der Verfluchten Insel

Ach, wer will zu dieser Jahreszeit nicht auf einer einsamen Insel stranden. Halten euch vielleicht Frost, Regen, Sturm, wilde Tiere, giftige Pflanzen, Kannibalen oder ein aktiver Vulkan ab? Falls nicht habe ich das richtige Brettspiel für euch… hatte ich eigentlich erwähnt, dass die Insel verflucht ist?

Link:

Danke an Pegasus Spiele für das Rezensionsexemplar!

Musik: “Suppressed Love” aus dem Album “Liquid Sky” von “Arising” unter CC-Lizenz

Episode 88 – Dungeonbau mit Link & Zelda

Wer kennt die populäre Zelda-Titel von Nintendo nicht und wer hat nicht hunderte Stunden mit der Aufgabe zugebracht Prinzessin Zelda zu retten und Ganon das Handwerk zu legen? Durch wieviele Tempel, Paläste und Dungeons hat man sich gekämpft, wieviele Rätsel gelöst, wieviele Schätze gefunden? Seit Jahren hat sich das Zelda-Prinzip nicht verändert… kann man da nicht etwas fürs Rollenspiel abschauen? Kann ein eigener Dungeon vom Zelda-Prinzip profitieren? Wir werfen einen Blick darauf in der neusten Folge von System Matters!

1. Die Prüfung vor dem Tempel
2. Das Thema des Dungeons
3. Fundstücke im Dungeon
–> Karte & Kompass
–> Schlüssel
–> Schätze
4. Puzzle
5. Bossgegner

Links (*hust hust*) zur Episode

Episode 87 – Helden

Die Spielercharaktere sind die wahren Helden bzw. Hauptfiguren einer Kampagne. Aber in jeder Kampagnenwelt gibt es auch andere Helden die schon vor der Geburt der Charaktere mit ihren Taten Fußabdrücke in der Geschichte hinterlassen haben. Und auch während die Charaktere ihre Abenteuer erleben sind noch weitere Helden, genauso wie sie, unterwegs um Gutes zu tun. Wie kann ich diese Helden darstellen und welchen Nutzen können sie für meine Kampagne haben? Wir besprechen das in der 87. Episode. Viel Spaß!

Links zur Epsiode

Charaktererstellung bei Traveller

Am Dienstag haben wir mit Traveller angefangen und Charaktere erstellt. Per Twitter haben wir das auch etwas live begleitet, aber da man ja nicht nur auf dem Handy rumtippt am Spielabend nur in Stichpunkten. Hier ein wenig mehr zur Charaktererstellung bei Traveller und unseren Ergebnissen vom Abend:

System Matters im Gespräch

Bei der Spielemesse haben wir den Versuch einer neuen Kategorie in unserem Podcast unternommen. Unter dem Motto “System Matters im Gespräch” werden wir – wenn es sich ergibt – aktuelle Ereignisse aufgreifen und in Interviews mit Verlagen (oder anderen) besprechen. Wir wollen damit keine Neuigkeiten-Darstellungen machen, wie es beispielsweise von Dorp-TV schon sehr gut gemacht wird. Wir versuchen etwas selektiver vor zu gehen und dafür ein Thema etwas längerer zu besprechen. So soll es zum Beispiel bei neuen Rollenspielen mehr Informationen dazu geben, wie die Regeln aussehen, was das System ausmacht und mehr. Darum tauchen auch nicht immer alle Verlage und Gruppen aus der Rollenspielszene auf, wir bitten dies bereits jetzt schon zu entschuldigen und nicht als bewusste Ausgrenzung zu verstehen, nächste Messe kann das schon ganz anders aussehen :)

Was sich konkret daraus entwickelt, wissen wir auch noch nicht, aber wenn ihr Themenvorschläge (auch systemübergreifend) habt, dann lasst es uns gerne wissen. Für die nächsten Termine werden wir auch nach einem etwas besseren Mikro gucken ;)

Bei der Spielemesse haben wir nun folgende Gespräche geführt: