Ach, wer will zu dieser Jahreszeit nicht auf einer einsamen Insel stranden. Halten euch vielleicht Frost, Regen, Sturm, wilde Tiere, giftige Pflanzen, Kannibalen oder ein aktiver Vulkan ab? Falls nicht habe ich das richtige Brettspiel für euch… hatte ich eigentlich erwähnt, dass die Insel verflucht ist?

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Danke an Pegasus Spiele für das Rezensionsexemplar!

Musik: “Suppressed Love” aus dem Album “Liquid Sky” von “Arising” unter CC-Lizenz

Kurz vor der Spielemesse noch eine Rezi zum Gebetsbuch für den Ingerimm Geweihten in DSA. Aber nicht nur Glaubenssätze werden vermittelt, auch das Handwerk generell taucht in dem Buch auf. Und auch die nicht-zwölfgöttlichen Varianten werden beschrieben. Das Buch ist am Wochenende als PDF für 9,50 Euro erschienen und vielleicht bei der Spielemesse auch als Druck?

 

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Danke an Ulisses für die Bereitstellung des Rezi-PDFs. Musik: “Driving The Top Down” vom Album “World in Flames” von “Celestial Aeon Project unter CC-Lizenz

 

Vor kurzem erschien für DSA die Neuauflage eines Kampagnenklassikers. In “Das Jahr des Greifen” geht es um eine belagerte Stadt, Morde und Mysterien. Mehr zum Inhalt in unserer Rezension:

 

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Wieder eine DSA Rezi und zwar zu dem neuen Regelwerk “Liber Liturgium”, welches das Götterwirken in DSA darstellt. Vorsicht: Im zweiten Teil etwas regellastiger, aber für alle, die es noch genauer wissen wollen, was es für Regelkritik gibt, empfehle ich die Links weiter unten :) Das Fazit vorweggenommen: Man muss genau prüfen, ob es einem 35€ wert ist, vielleicht als PDF interessanter?

 

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Wer schon immer mal wissen wollte, was es mit diesem Deadlands-Kram auf sich hat, der sollte sich eine Dr. Pepper holen, auf Play drücken und anschließend das Buch kaufen. Es lohnt sich!

 

Links zur Episode

 

Klingentaenzer

Der elfte Quellenband zu “Das schwarze Auge” ist vor gut einem Monat erschienen und stellt die Kriegerakademien Aventuriens vor, wirft aber auch einen ausführlichen Blick auf die Schwertgesellenschulen und diese “neue” kämpferische Profession. Ich stelle euch das Buch hier etwas vor…

Musik: “Driving The Top Down” vom Album “World in Flames” von “Celestial Aeon Project unter CC-Lizenz 

Bild und Rezensionsexemplar: Ulisses Spiele

Vor einigen Episoden hatten wir bei unseren “ersten 10 Minuten” auch länger über X-COM:Enemy Unknown gesprochen. Alienjagd als Strategiespiel, die X-COM Organisation als “Schutzschild” der Menschen gegen die Bedrohung.

Etwas länger als zumindest dieses Spiel gibt es das Rollenspiel CONTACT, welches sowohl Taktik, wie auch Basisbau verspricht und damit in die Fußstapfen des klassischen Computerspiels treten kann und gleichzeitig ein neues Setting fürs Rollenspiel bietet.

Wie dies gelungen ist, könnt ihr in dieser Rezi nachgucken, die uns mit freundlicher Unterstützung des Uhrwerk-Verlags möglich wurde. Einen längeren Spieltest reichen wir im Frühjahr nach.

 

Das Grauen unter dem Hügel, geschrieben von Richard Pett, ist ein Abenteuer für Pathfinder und bei Ulisses Spiele erschienen. Da es sich mit cthuloidem Horror beschäftigt (Das Grauen von Dunwich stand hier Pate), konnte ich daran natürlich nicht vorbeigehen ;-]

 

Links zur Episode

Noch kurz vor der Spielemesse gibt es eine neue Rezi, die ich in einer folgenden Episode erst ankündige: Die Horror-Anthologie “Dämmerstunden” für DSA ist seit ca. 2 Wochen auf dem Markt und ich versuche euch die Abenteuer darzustellen und ob der Sprung ins Horror-Element bei DSA gelungen ist.

 

Links zur Folge:

 

Zur Ratcon erschien ein neuer Quellenband zu DSA, die “Verschworenen Gemeinschaften”, der erste Band zu Organisationen in Aventurien. Hier ein kurzer Überblick über die neue Publikation (unten folgend auch meine Notizen zum nachlesen):

 

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Kurztext:
(Meine Notizen im Vorfeld, Podcast klingt definitiv anders, nicht nochmal auf Rechtschreibung und Zeichensetzung geprüft :D)
Frisch von der Ratcon eine kleine Rezension zum neuen Quellenband zu DSA: „Verschworene Gemeinschaften“. Der Band trägt den Untertitel „Organisationen Aventuriens Band I“ und beschäftigt sich auch genau damit: Organisationen. Ein zweiter Band soll im Jahr 2013 folgen, aber das ist ja noch lange hin, also bleiben wir zunächst mal hierbei.

Die Fakten: 142 Seiten Inhalt hat das Buch vom Vorwort bis zum Index am Ende des Buches und enthält 28 Organisationen in unterschiedlicher Länge, die dargestellt werden. Die Spannweite geht dabei von wirklich dunklen Gemeinschaften, die gerne ihre Fäden ziehen, wie der Hand Borons, bis zu eher normalen Organisationen wie dem Aventurischen Boten oder dem Handelshaus Stoerrebrandt.
Die Struktur der einzelnen Artikel ist in etwa gleich: Mit einem kleinen Ingame-Text wird etwas Stimmung aufgebaut, eine Kurzcharakteristik bietet dann einen schnellen Überblick samt wichtigen Personen, Niederlassungen und mehr in einer kleinen Box, wie man es auch aus anderen Publikationen, beispielsweise in Wege der Götter bei den einzelnen Beschreibungen kennt. Es folgt dann eine Darstellung der Geschichte der Organisation und ein Bericht über die aktuelle Situation. Egal was man tut, man schafft sich immer Feinde und diese werden auch in einem Absatz dargestellt, allerdings ebenso wie die Freunde und Verbündeten, auf die die Gruppe sich stützen kann. Abgerundet werden die Informationen zur Gruppe dann noch durch das Erscheinungsbild und Symbole, die Struktur, sowie Gedanken über und von Gruppenmitgliedern.

Der nächste Abschnitt ist dann derjenige, wo aus diesen Informationen spielbares Material gemacht wird, denn hier wird besprochen, wie die Organisation im Spiel auftritt: Als Auftraggeber, Gegner oder vielleicht kann ein Held ja sogar ein Mitglied sein? Hier wird auf alle möglichen Optionen eingegangen, dargestellt was übliche Begegnungen sind und vielleicht sogar, wo man dieser Organisation in offiziellen Abenteuern schon begegnet ist.

Hinzu kommen bei jeder Gruppe noch verschiedene Boxen mit Meisterinformationen und Geheimnissen, Personen oder auch Karten.

Ich kann und will jetzt nicht auf jede Gruppe eingehen, das würde wohl den üblichen Rahmen sprengen und ob es so spannend wäre, würde ich auch bezweifeln, dennoch sollte man einige mal erwähnen.

Damit meine ich jetzt weniger die Hand Borons oder die Bruderschaft vom zweiten Finger Tsas. Mit Meuchlergruppen hatte ich im Vorfeld ja durchaus gerechnet und will das jetzt auch nicht abwerten, wenn ich nicht darauf eingehe, aber ich glaube die Geheimnisse und Besonderheiten dort kann man sich ganz gut vorstellen oder man weiß, was einen dort erwartet.

Überraschender und Interessanter fand ich beispielsweise den Bericht eben zum Handelshaus Stoerrebrand. Zugegeben das Abenteuer „Drei Millionen Dukaten“ kannte ich jetzt nicht und kann damit nicht genau abschätzen, wieviel neues dort drin steht, aber für mich war es schon interessant da zu erfahren, wie dieses Handelshaus, was bisher einfach nur ein reiches Handelshaus war mit Leben gefüllt wurde anhand von Personen, aber insbesondere auch durch das geschäftliche Vorgehen. Streng nach einem phexischen Codex, wenn man so will, aber dennoch unbarmherzig auf dem Markt. Und man sollte sich das Handelshaus auch lieber nicht zum Feind machen, wie man im Abschnitt – Das Handelshaus Stoerrebrand im Spiel – nachlesen kann, auch wenn das für einen normalen Helden schon etwas schwer werden dürfte ? Aber vielleicht kommt man ja auch aus der Familie? Man sieht also hier wie eine für mich bisher eher farblose Institution mit Leben gefüllt wird und vielleicht auch mehr als nur ein reicher Auftraggeber werden kann.

Gleiches gilt im Prinzip auch für den Aventurischen Boten, der bisher in erster Linie als Ingamequelle diente und nur im Rahmen der Answin-Krise einmal ein Abenteuer geboten hatte. Auch hier neue Informationen und vielleicht Kleinigkeiten, wie die Möglichkeit als Charakter Berichte an den Boten zu schreiben und Zuträger zu werden. Ob man nun einen Plot zum Boten entwickelt – was sicherlich ginge – oder es nebenbei mitlaufen lässt ist freigestellt, aber man kann mehr daraus entwickeln.

Und theoretisch wäre mit dem Band auch ein CSI Gareth oder Vinsalt denkbar, denn für beide Städte sind die Sonderkomissariate der Stadtgarde dargestellt, die sich mit schwereren Verbrechen beschäftigen.

Es sind auch eher etwas skurillere Gruppen in dem Buch enthalten, wie die „Kinder der Nacht“, die als borongläubige Vampire gegen ihre Artgenossen des Namenlosen agieren. Ob und wie man so etwas nutzt weiß ich jetzt nicht, aber ich bin ehrlich gesagt auch kein Vampirfan ?

Generell kann ich sagen, dass man als Spielleiter in DSA bestimmt einige Interessante Anregungen und Ideen in dem Buch finden wird und vielleicht auf neue Ideen für Abenetuer oder Nebenhandlungen kommt. Und selbst um vielleicht der Welt etwas mehr Leben einzuhauchen kann das Buch schon hilfreich sein. Neben den Hallen der arkanen Macht sieht es leider etwas schmaler aus, hat das doch ca. 70 Seiten mehr und kostet ebenso wie „Verschworene Gemeinschaften“ 30 Euro. Vielleicht wäre die ein oder andere Organisation mehr im Rahmen des Preis-Leistungs-Verhältnis noch drin gewesen, aber vielleicht wird ja Band 2 umso dicker?

Ich will über den Preis aber nicht jammern, Schwankungen gibt es ja immer ein wenig und Qualitativ liegt das Buch definitiv weit vor einigen anderen Quellenbüchern und ist auch aufgrund der Vielseitigkeit eine Bereicherung für jeden Spielleiter.

Damit war es das dann auch mit dieser Rezi. Ich denke nach der Spielemesse wird es von mir noch einige andere geben und davor noch die ein oder andere normale Folge, aber bis dahin fröhliches Rollenspielen und bis bald ?